Interkommunale Zusammenarbeit

In Zeiten einer schwierigen Haushaltslage kommt es für uns mehr denn je auf eine enge Zusammenarbeit mit den umliegenden Gemeinden an. Hier geht es um wichtige Themen wie Umweltschutz, Gewerbegebiete, Verkehrskonzepte oder Kulturlandschaft. Wir müssen unsere Synergien sinnvoll miteinander nutzen! Zusammen mit der Stadt Holzminden bilden wir einen Wirtschaftsraum. Den gilt es gemeinsam zu bewirtschaften, was uns in vielen Bereichen bereits gelungen ist. Ich denke hier z.B. an die Vermarktung des Gewerbegebietes Stahle-Albaxen, auf dem neben nordrhein-westfälischen Firmen auch solche aus Niedersachsen ansässig sind. Mit dem „Zukunftszentrum Holzminden Höxter“, eine Zusammenarbeit der Hochschulen HX/OWL und Holzminden, gehen wir länderübergreifend gemeinsam Problemstellungen, besonders im Ausbildungssektor an, um junge Menschen im Rahmen ihrer beruflichen Fortbildung Möglichkeiten zu bieten, diese hier in der Region nutzen zu können.

Ich denke weiter an die Gründung der Kooperationsgesellschaft zwischen der GWH und der SWH, in der durch die gemeinsame Nutzung bestehender Personal- und Betriebsmittelresourcen, die Versorgungsaufgaben nachhaltig und zuverlässig auch zukünftig gut erfüllt werden kann. So haben wir mit unserem gemeinsamen Unternehmertreffen, dem ersten Weser-Speaker-Forum, Unternehmen von beiden Seiten der Weser die Möglichkeit gegeben, an einem Abend hier in der Stadthalle Höxter neue Impulse mitzunehmen und untereinander neue Netzwerke zu knüpfen. Denn es sind unsere Unternehmen, die unsere Region so stark dastehen lassen. Mit dem, durch die Wirtschaftsvereine „Wirtschaftsinitiative im Kreis Höxter“ und dem „Weserpulsar“ auf der Seite Holzmindens, initiierte Innovationsnetzwerk, ist ein weiteres gutes Beispiel einer guten Zusammenarbeit der Unternehmen über die Landesgrenze hinweg geschaffen worden. Diese enge Verknüpfung unserer Region möchte ich auch in Zukunft weiter ausbauen, durch eine weitere Zusammenarbeit innerhalb der geschaffenen Netzwerke.